FEUERWEHR ST.PÖLTEN - STADT
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Vorbeugender Brandschutz
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Vorbeugender Brandschutz

Hauptverantwortlich: Kommandant LFR Dietmar Fahrafellner

Team: ABI Max Ovecka, VI Ing. Michael Pulker, BM Helmut Schaff jun., OV Ing. Rainer Schwarz, BM Peter Fahrafellner, ASB Maximilian Stehling.

Ein optimaler Brandschutz kann nur dann funktionieren, wenn der abwehrende mit dem vorbeugenden Brandschutz im Einklang steht. Es nützt der beste abwehrende Brandschutz nichts, wenn der vorbeugende nicht bereits in der Planungsphase eingebracht wird. Dadurch stellt dieses Sachgebiet einen wesentlichen Faktor im gesamten Feuerwehrwesen dar und aufgrund zahlreicher Schäden in Industrie und Gewerbe gewinnt dieses Sachgebiet immer mehr an Bedeutung. Für das VB-Team galt es an zahlreichen Bauverhandlungen, gewerberechtlichen Verhandlungen sowie Beratungen teilzunehmen um die optimalen Schutzziele für Personen und Einsatzkräfte fest zu legen.

Ebenfalls großer Wert wird auf einen guten Sachwertschutz gelegt, da dies ein wesentlicher Faktor der Risikominimierung und des Schadensaufkommen darstellt.

Bedenkt man nur die zahlreichen Großbetriebe und Menschenansammlungen in einer Stadt wie St. Pölten, so stellt dieses Gebiet jedes Jahr wieder eine große Herausforderung an die Sachverständigen dar. Eine wesentliche Verbesserung für den vorbeugenden Brandschutz ist die Installierung unserer Betriebsfeuerwehren, welche sicherlich im organisatorischen Brandschutz einen großen Zeitvorsprung im Brandeinsatz darstellt. Dabei ist es uns gelungen die Betriebsfeuerwehr im Landesklinikum nach massiver, vehementer Intervention durch LFR Fahrafellner und der Baupolizei St. Pölten diese hauptamtlich aufzustellen, um eine dementsprechende Schlagkraft aufweisen zu können. Die stellt sicherlich auch eine massive Entlastung des Feuerwehrwesens dar, da gerade in solchen Großobjekten eine Orientierung und zeitgerechte Setzung von Maßnahmen äußerst schwierig ist.

Die wichtigen Voraussetzungen für einen erfolgreichen Feuerwehreinsatz sind ebenfalls wichtige Bestandteile des vorbeugenden Brandschutz.

Feuerwehraufstellflächen, Löschmittelbevorratungen, Löschwasserrückhaltungen bis hin zu Brandmeldeanlagen zur Früherkennung von Entstehungsbränden gehören zu diesem Sachgebiet. Bedenkt man nur, dass im abgelaufenen Jahr doch einige Entstehungsbrände durch Brandmeldeanlagen zeitgerecht erkannt wurden, wie z. B. Brand im Hallenbad (Saunabereich), Landesklinikum und viele andere, haben diese technischen Brandschutzanlagen eine große Bedeutung.Ich traue mir zu behaupten, wären diese Anlagen nicht vorhanden, käme es zu einer weitaus größeren Anzahl an Mittel- und Großbränden.

Durch den Vorsitz im Vorbeugenden Brandschutz für das Land Niederösterreich ist es uns auch gelungen, sämtliche neuen Übertragungssysteme, welche für St. Pölten bereits seit einem Jahr installiert sind, auch in die technischen Richtlinien des vorbeugenden Brandschutzes aufzunehmen um dies auch auf eine rechtliche Basis zu stellen. Dies ist sicher ein revolutionärer Erfolg in Österreich, wobei auch andere Landesfeuerwehrverbände bereits ähnliche Wege gehen möchten.

Die größten Projekte im abgelaufenen Jahr waren unter anderem die Planung und Errichtung des neuen Standortes der Firma Sunpor in Unterradlberg. Bedenkt man, dass hier ein ÖBB Terminal mit Lagerkapazitäten bis zu 6000 Tonnen Styrol sowie Pentan, brennbare Flüssigkeiten, Peroxyde verbunden mit Produktionsreaktoren entstehen, war dies sicherlich eine der größten Herausforderungen.

Ebenfalls wurden schwerpunktmäßig wieder die Lagerung und der Verkauf von pyrotechnischen Produkten überprüft und die Unternehmer beraten, um die Sicherheit zu gewährleisten.  

Auch die Fluchtwege, gerade in der Weihnachtszeit oftmals verstellt durch Dekorationen, wurden ordnungsgemäß überprüft und somit auch die Sicherheit für Arbeitnehmer/innen und Kunden sichergestellt.

Abschließend ist es dem Team des Vorbeugenden Brandschutzes sicherlich wieder gelungen, im Konsens gute Ergebnisse für die Sicherheit in den Betrieben hinsichtlich des Personen aber auch des Sachwertschutzes zu erzielen und den wesentlichen Aspekt „den Schutz der Einsatzkräfte“ bestens im Sinne unserer Feuerwehrleute umzusetzen.
 


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