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16.04.2010 um 12:04 Uhr: Explosion in Chemiewerk in St. Pölten!
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Gegen 12.15 Uhr ereignete sich St. Pöltner Chemiebetrieb Sunpor im Werk 2 in Unterradlberg eine folgenschwere Explosion. Durch das Eindringen des Stoffes PENTAN kam es in einer großen Abluftleitung zu einer schweren Explosion im Bereich einer Filteranlage.
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Durch die Explosion wurde der betroffene Teil der Abluftleitung völlig zerstört und Teile von Werkshallen sowie einer Werkstätte schwer beschädigt. Der Grund, warum Pentan in die Abluftleitung gelangt ist, ist uns bis dato nicht bekannt.
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Die Hallen und Gebäude rund um den Explosionsbereich wurden schwer beschädigt.
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Durch die eingesetzten Feuerwehren konnte der Folgebrand rasch gelöscht werden. Von der Betriebsfeuerwehr Sunpor sowie Schadstoffeinheiten aus St. Pölten und Herzogenburg wurden in der Abluftleitung spezielle Messungen durchgeführt sowie der gesamte Leitungsverlauf mit Stickstoff auf weitere Rückstände von Pentan durchspült und weiter kontrolliert. Während der Arbeiten wurde ein umfassender Brandschutz aufgebaut.
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Statistik:
Im Einsatz standen die Feuerwehren BTF Sunpor St. Pölten, FF St. Pölten-Unterradlberg, FF St. Pölten-Oberradlberg, FF St. Pölten-Pottenbrunn, FF St. Pölten-Stadt, FF Herzogenburg, FF Oberndorf in der Ebene mit 90 Einsatzkräften und 20 Fahrzeugen. An Sondergeräten wurden zwei Schadstofffahrzeuge sowie zwei Hubrettungsgeräte und ein Großtanklöschfahrzeug eingesetzt.
Text und Fotos: HV Roman Lang, FF St. Pölten-Stadt
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