Kurz nach 1 Uhr nachts des 5. Juli 2026 wurde die Stadtfeuerwehr zu einem Brand von Müllbehältern beim Bischofsteich alarmiert. Zwei Müllbehälter und Teile eines Baumes standen bereits in Brand.
Beim Eintreffen standen zwei Müllbehälter bereits in Vollbrand, ein weiterer Behälter war ebenfalls leicht vom Feuer betroffen. Auch ein Baum hatte teilweise Feuer gefangen. Anwesende Passanten erwarteten die Einsatzkräfte vor Ort und hatten bereits mit zwei tragbaren Feuerlöschern erste Löschversuche unternommen, die den Brand zwar eindämmen, aber aufgrund der fortgeschrittenen Ausbreitung nicht völlig ablöschen konnten.
Nach der Erkundung durch den Einsatzleiter wurde ein Löschangriff unter Atemschutz vom Tanklöschfahrzeug 2 mittels Hochdruckrohr durchgeführt. Anschließend kontrollierten die Einsatzkräfte den Bereich mit der Wärmebildkamera.
Zwei Müllbehälter waren vollständig abgebrannt. Ein weiterer Behälter wurde gekühlt und mit Wasser gefüllt. Der angebrannte Baum wurde abgelöscht, außerdem wurden umliegende Rosen, Bäume und weitere Grünflächen gekühlt, um ein Übergreifen des Brandes zu verhindern. Der betroffene Bereich wurde anschließend mit Absperrband gesichert. Zusätzlich erfolgte die Dokumentation des Einsatzortes. Die Brandursachenermittlung nahm ihre Ermittlungen auf.
Besonders hervorzuheben ist das rasche und geistesgegenwärtige Handeln der beiden Passanten, die noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr Löschversuche unternommen hatten. Die beiden Personen wurden vorsorglich durch den Rettungsdienst zur Kontrolle in das nächstgelegene Krankenhaus gebracht.
Im Einsatz standen zwei Fahrzeuge mit sieben Mitgliedern für etwas mehr als eine Stunde.
