Was zuerst als Rauchentwicklung auf dem Dach eines vierstöckigen Gebäudes am Bahnhofsplatz in der St. Pöltner Innenstadt alarmiert wurde, zeigte erst nach der Erkundung durch die Einsatzkräfte der FF St. Pölten-Stadt seine Ausmaße: Der ausgedehnte Küchenbrand in dem Restaurant im Erdgeschoss konnte rasch bekämpft werden, verletzt wurde niemand.
Kurz nach 06:30 Uhr am Sonntagmorgen (27.09.2026) wurde die FF St. Pölten-Stadt zum Einsatz „B1 Rauchentwicklung“ Bahnhofsplatz in St. Pölten alarmiert. Eine aufmerksame Passantin hatte glücklicherweise die Rauchsäule auf dem Dach des vierstöckigen Gebäudes bemerkt und Feuerwehr sowie Polizei alarmiert. Nachdem die Situation auf dem Dach von der Drehleiter St. Pölten-Stadt begutachtet und die Rauchentwicklung bestätigt wurde, wurde die Erkundung auf das Stiegenhaus, den Dachboden und die Innenräume ausgeweitet, um der Ursache auf den Grund zu gehen. Zur Sicherheit wurden die Bewohner des Gebäudes evakuiert.
Rasch konnte der Brandherd in dem im Erdgeschoss befindlichen Restaurant lokalisiert werden, woraufhin sich ein Atemschutztrupp umgehend in den Innenangriff begab. Da sich der ausgedehnte Zimmerbrand bereits in die Zwischendecke und Teile der Lüftungsanlage vorgedrungen war, wurden diese teilweise geöffnet und dort ebenfalls abgelöscht.
Nach Abschluss der Löscharbeiten durch die FF St. Pölten-Stadt und die Freiwillige Feuerwehr St.Pölten-Wagram wurden Lüftungs- und Abluftleitungen sowie der Dachboden und das Gebäudedach noch umfassend kontrolliert.
Nach etwas mehr als zwei Stunden konnten die 20 eingesetzten Mitglieder der Stadtfeuerwehr wieder einrücken und ihren Sonntagmorgen etwas ruhiger begehen.
Der Aufmerksamkeit der Passantin ist es sicherlich zu verdanken, dass der Brand bereits in einem „frühen“ Stadium erkannt und bekämpft werden konnte, wo er nur auf einen Raum beschränkt war. Hätte sich dieser so weit ausgebreitet, dass er ebenerdig von der Straße bemerkt worden wäre, wären die Ausmaße ohne Zweifel massiver gewesen.

